06Friseur Online-Termin: was die Kundin erlebt
Die meisten Kundinnen suchen keine Software, sondern einen freien Termin. Sie tippen „Friseur“ und ihren Ort in Google, landen auf einem Profil oder einer Website und wollen in weniger als einer Minute drei Dinge wissen: Was kostet es, wann ist die nächste Lücke, und bei wem. Ein Online-Termin, der diese drei Fragen beantwortet, erspart Ihnen den Anruf mitten im Föhnen.
Ein guter Buchungsweg hat vier Schritte. Die Kundin wählt eine Leistung mit Preis und Dauer, nicht nur eine Uhrzeit. Sie wählt ihre Friseurin oder nimmt die erste freie. Sie sieht nur Zeiten, in die die Leistung wirklich passt, Einwirkzeit eingerechnet. Und sie bekommt eine Bestätigung mit Adresse und einem Link, über den sie verschieben oder absagen kann.
Der Preis gehört in den Buchungsweg. Der Code de la consommation verlangt von jedem Gewerbetreibenden, den Verbraucher über den Preis seiner Dienstleistungen zu informieren (Art. L. 112-1), eindeutig, leicht erkennbar und gut lesbar, in Euro (Art. L. 112-2). In Luxemburg gibt jeder Gewerbetreibende die Tarife seiner gängigsten Leistungen an, in Euro und inklusive MwSt., und das Shampoo wird beim Friseur nicht gesondert ausgewiesen; mit einem öffentlich zugänglichen Lokal hängen die Preise von außen und innen sichtbar aus. So fasst es das Ministerium für Verbraucherschutz zusammen. Stehen dieselben Preise online neben der tatsächlichen Dauer, ist die Frage „Was kostet eine Ansatzfarbe?“ beantwortet, bevor sie jemand stellt.
- Leistung mit Preis inklusive MwSt. und Dauer statt einer leeren Uhrzeit
- Wunschfriseurin oder die erste freie
- Nur Zeiten, in die die Leistung samt Einwirkzeit passt
- Bestätigung und Erinnerung mit Link zum Verschieben oder Absagen
Ministerium für Verbraucherschutz, „Die Angabe der Tarife von Dienstleistungen“, Status 10/2022, gelesen am 12.10.2026 · Code de la consommation, Art. L. 112-1 und L. 112-2 (Legilux, konsolidierte Fassung, Französisch), gelesen am 12.10.2026